Aktuelles
Relevante interne und externe Informationen stellen wir hier dem EURES-Netzwerk zur Verfügung.
Resultate 1 bis 4 von insgesamt 38
| Datum | Infos |
|---|---|
| 22.06.2026 |
Turnschuhe statt Vorstellungssgespräch: "Allez-hop zum Job" begeistert erneut
Das deutsch-französische Format „Allez-hop zum Job“ liefert seit vielen Jahren eine ebenso einfache wie überzeugende Antwort: Menschen lernen sich zunächst als Menschen kennen. Am 11. Juni 2026 kamen im Stade de l’Europe in Colmar rund 120 Arbeitssuchende und 18 Unternehmen aus Deutschland und Frankreich zusammen. Anders als bei klassischen Jobmessen standen jedoch weder Lebensläufe noch Bewerbungsgespräche im Mittelpunkt. Stattdessen wurden gemischte Teams gebildet, die gemeinsam sportliche Herausforderungen meisterten, miteinander ins Gespräch kamen und sich in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen konnten. Das Besondere dabei: Zu Beginn wusste niemand, wer Arbeitgebender und wer Arbeitssuchender war. Was zunächst ungewöhnlich klingt, hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen. Die gemeinsame Aktivität schafft Vertrauen, baut Hemmschwellen ab und ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe. Sprachliche und kulturelle Unterschiede treten in den Hintergrund, während Persönlichkeit, Motivation und Teamgeist sichtbar werden. Die Begeisterung der Teilnehmenden war auch in diesem Jahr deutlich spürbar. Der französische Bewerber Robin brachte seine Erfahrung auf den Punkt: „Der Überraschungseffekt war für mich das Beste!“ Teilnehmerin Dominique sprach von einer „Une matinée formidable“, während Arbeitgebervertreter Niklas von der Firma Koch nach seiner ersten Teilnahme feststellte: „Ich habe viel davon gehört, jetzt bin ich überzeugt!“ Für Sabine Schultheiß, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, liegt die besondere Stärke des Formats darin, dass während der gemeinsamen Aktivitäten Grenzen „verschwinden“: „Keine Sprachbarrieren, keine Hierarchien – wir begegnen uns einfach als Menschen.“ Genau das macht „Allez-hop zum Job“ zu einem herausragenden Beispiel für erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit EURES, France Travail und der Bundesagentur für Arbeit entsteht Jahr für Jahr ein Format, das Menschen, Unternehmen und Regionen miteinander verbindet. In einer Zeit, in der häufig über Fachkräftemangel, Digitalisierung und Recruiting-Prozesse gesprochen wird, erinnert „Allez-hop zum Job“ an das Wesentliche: Erfolgreiche Arbeitsvermittlung beginnt oft dort, wo Menschen einander offen begegnen, Vertrauen aufbauen und neue Perspektiven entdecken. Manchmal braucht es dafür keine perfekten Bewerbungsunterlagen. Manchmal reichen Turnschuhe, Teamgeist und die Bereitschaft, den ersten Schritt aufeinander zuzugehen. |
| 22.04.2026 |
15 Jahre European Job Days: Jetzt Teil der europäischen Recruiting-Erfolgsgeschichte werden
Mit über 14.394 Arbeitgebern, 403.740 Jobsuchenden und 364 Events in 15 Jahren zeigen die EJD eindrucksvoll die Wirkung dieses Formates. Sie stehen für faire, transparente und nachhaltige grenzüberschreitende Rekrutierung – und unterscheiden sich klar von kommerziellen Plattformen:
Gleichzeitig bieten EJDs konkrete Lösungen für Fachkräftebedarf und Arbeitskräftemangel, z. B. durch sektorspezifische Recruiting-Events, gezielte Ansprache von Fachkräften und Unterstützung bei Rekrutierung und Integration. Ob als Unternehmen, Jobsuchende oder EURES-Partner: Eine großangelegte Kampagne zu den EJD lädt dazu ein, die nächsten Kapitel europäischer Arbeitsmobilität aktiv mitzugestalten. Entdecken Sie die European Job Days und kommende Events unter https://europeanjobdays.eu/de |
| 17.04.2026 |
Berufsorientierung zum Anfassen: EURES bei „Ma Vie Pro“ in Paris
Am 11. April 2026 fand in Paris die innovative Berufs- und Orientierungsmesse „Festival Ma Vie Pro“ statt – ein interaktives Veranstaltungsformat, das neue Maßstäbe in der beruflichen Orientierung setzt. Organisiert von Ma Vie Pro gemeinsam mit France Travail, setzte die Veranstaltung auf ein klares Ziel: Menschen schneller, praxisnäher und erfolgreicher in Arbeit zu bringen. Im Mittelpunkt stand ein immersives Erlebnis, das Besucherinnen und Besucher aktiv auf ihrem Weg zur beruflichen Orientierung begleitet und weit über eine klassische Informationsmesse hinausgeht. Das Konzept bat einen konkreten Mehrwert für die Besucherinnen und Besucher:
Ergänzt wurde das Angebot durch innovative Formate wie eine Live-Twitch-Sendung*, die zusätzliche Reichweite und niedrigschwelligen Zugang ermöglichte. Für die rund 15.000 vorangemeldeten Teilnehmenden eröffnete das Messeformat konkrete Chancen – über Landesgrenzen hinweg. Genau hier setzte EURES an: Julia Wedekind (Agentur für Arbeit Thüringen Mitte) und Alexandre Delalande (Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens) informierten vor Ort gezielt über Arbeits- und Karrieremöglichkeiten in Deutschland und unterstützten Interessierte dabei, den europäischen Arbeitsmarkt aktiv für sich zu nutzen. Das Format zeigt eindrucksvoll, dass echte Chancen entstehen, wenn Information, Erlebnis und direkte Vermittlung zusammenkommen – für Fachkräfte, Nachwuchs und Arbeitgebende gleichermaßen. *Twitch ist eine Streaming- und Social-Plattform dessen Hauptinhalte Live-Übertragungen von Online-Videospielen und E-Sport-Veranstaltungen sind. Der Spieler kommentiert hierbei meistens mittels einer Face-Cam via Screencast (einer Video-Aufzeichnung von Abläufen am Computer-Bildschirm). Neben dem Zuschauen können „Twitch-User“ in den Live-Chats untereinander und mit dem Streamer kommunizieren. Diese Chats werden neben dem Stream eingeblendet und ermöglichen einen direkten und sofortigen Kontakt. Der Streamer antwortet seinen Zuschauern übers Headset. |
| 09.03.2026 |
EURES-Tagung 2026 in Leipzig: Grenzen überwinden. Potenziale heben. Zukunft sichern.
Wie gelingt nachhaltige Fachkräftesicherung in Deutschland? Diese Frage stand im Mittelpunkt der EURES-Tagung 2026 in Leipzig. Rund 200 EURES-Berater*innen aus dem EURES Netzwerk und hochkarätige Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis kamen zusammen, um evidenzbasierte Lösungsstrategien und Best-Practices für faire und nachhaltige Arbeitsmobilität zu diskutieren. Neben der BA-Vorständin Vanessa Ahuja, brachten auch Vertreter der European Labour Authority und EU-Kommission wichtige Impulse ein. Die Tagung 2026 stand unter dem Motto „Grenzen überwinden. Potenziale heben. Zukunft sichern.“ Wenn wir im EURES-Kontext von Grenzen sprechen, denken viele zunächst an Ländergrenzen. Für uns geht es jedoch um mehr: Grenzen zu überwinden bedeutet auch, über Zuständigkeiten und organisatorische Strukturen hinauszudenken, im Netzwerk enger zusammenzuarbeiten und immer wieder auszuloten, was möglich ist. Genau das tun EURES-Berater*innen jeden Tag in ihrer Arbeit. Sie helfen dabei, Potenziale zu heben und zu nutzen – die Potenziale der europäischen Arbeitsmärkte, unserer Kund*innen sowie auch unsere eigenen. Die Tagung in Leipzig war für uns eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam Ideen zu teilen, voneinander zu lernen und dieses Potenzial weiter zu entwickeln. Auch das Thema „Nachhaltige Integration“ gehört zu den zentralen strategischen Herausforderungen – für die Bundesagentur für Arbeit, für die Politik und für unsere Gesellschaft insgesamt – besonders im Bezug auf Erwerbsmigration aus dem Ausland. Zentrale Erkenntnisse:
Auf der EURES-Tagung 2026 wurde deutlich: Nachhaltige Integration ist keine Einzelleistung – sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wenn wir Grenzen überwinden wollen, müssen wir Verantwortung teilen und Potenziale gemeinsam heben. |