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Integration durch Qualifizierung (IQ)

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)" hat das Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in eine (aus)bildungsadäquate Beschäftigung in Deutschland zu ermöglichen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Eckpfeiler der praktischen Arbeit in dem bundesweit agierenden Förderprogramm IQ sind die Entwicklung und Umsetzung von Beratungs- und Qualifizierungsangeboten für Zugewanderte, insbesondere zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Unter dem Motto „Faire Integration“ sind ab 2018 die Themen Arbeitsstandards und Arbeitnehmendenrechte für Geflüchtete ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit.

Zugleich wird strukturverändernd gearbeitet: Das Förderprogramm IQ zielt mit dem Angebot interkultureller Trainings für Jobcenter, Arbeitsagenturen sowie kleine und mittlere Betriebe auf die Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur in Verwaltung und Wirtschaft.

Struktur des Programms

Die regionale Umsetzung des Förderprogramms ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke. Mit 362 Einzelprojekten bieten sie vor Ort Beratung und Qualifizierungen sowie Schulungen für Verwaltungen und Betriebe an. Durch Vernetzungsarbeit und strategische Kooperationen mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung sorgen sie für flächendeckend aufeinander abgestimmte Unterstützungsangebote zur Arbeitsmarktintegration.

Neben den Landesnetzwerken gibt es fünf Fachstellen, die bundesweit migrationsspezifische Themen bearbeiten. Sie übernehmen die fachliche Beratung und Begleitung der Landesnetzwerke. Sie entwickeln Qualifizierungsmaßnahmen, Instrumente und Handlungsempfehlungen zur beruflichen Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte. Darüber hinaus tragen sie die Verantwortung für eine fachlich fundierte Beratung von Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Die Fachstellen arbeiten zu den Themen Beratung und Qualifizierung, berufsbezogenes Deutsch, interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung, Migrantenökonomie und Einwanderung.

Das Förderprogramm IQ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Beratungsstellen und weitere Projekte

Die Beratungsstellen und weiteren Projekte des Förderprogramms IQ befinden sich an verschiedenen Orten in ganz Deutschland. Den Kontakt zu einer Beratungsstelle oder einem anderen Projekt vor Ort finden Sie über die interaktive Deutschlandkarte.

 

Allgemeiner Kontakt

Für allgemeine Fragen und Presseinformationen wenden Sie sich bitte an:

Irma Wagner
Tel.: 0221 93298122
irma.wagner@ebb-bildung.de
www.netzwerk-iq.de